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03.05.2013 - Bad Lausick erhält touristische Unterrichtungstafeln

Die Stadt Bad Lausick erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 14 weisen künftig in Fahrtrichtung Dresden zwischen den Anschlussstellen Klinga und Grimma sowie in Fahrtrichtung Magdeburg zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Grimma jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der BBK Bad Lausicker Bauorganisations-, Betriebs- und Kur GmbH zugestimmt.

In der über neunhundert Jahre alten und idyllisch gelegenen Kleinstadt im Landkreis Leipzig gibt es seit 1820, als beim Abbau von Braunkohle im heutigen Kurparkgelände ein Heilwasser gefunden wurde, einen Kurbetrieb.  Das Ende des 19. Jahrhundert angelegte Kurviertel zeugt bis heute von dieser langen Tradition. Kurhotel, Thermalwasserbrunnen und das Freizeitbad Riff mit seiner charakteristischen Pyramidenkuppel haben Bad Lausick unter dem Namen „Blaue Lagune im Herzen Sachsens“ bekannt gemacht. Klippenspringen, Salzinhalationsgrotte und heilkräftiges Solewasser bieten jedem Besucher ein Freizeitvergnügen mit gesundheitlich vorteilhaften Aspekten. Zu den ältesten fast vollständig erhaltenen Kirchen im Freistaat Sachsen zählt die 1105 errichtete romanische Pfeilerbasilika St. Kilian. In der Kirche im Herzen der Stadt steht eine der seltenen Barockorgeln des großen sächsischen Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann.

„Bad Lausick ist ein Heilkurort mit langer Tradition und vielen geschichtsträchtigen Orten“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Die Verbindung von Kuranwendungen und Freizeitspaß gelingt in der Kleinstadt vortrefflich. Mit den neuen Hinweistafeln an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass auch vorbeifahrende Touristen sich für einen Abstecher nach Bad Lausick entscheiden.“

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafeln erteilt. Im nächsten Schritt ist die BBK GmbH als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald das Schild gefertigt ist.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP)2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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