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30.06.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Pockau-Lengefeld

Die Gemeinde Pockau-Lengefeld hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 243.970 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Steinhübelweges und der George-Bähr-Straße zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 wurde die bituminöse Deckschicht des Steinhübelweges durch wild abfließendes Oberflächenwasser des Dorfbaches Forchheim großflächig zerstört und teilweise weggespült. Die Bankette wurden ebenfalls in großen Bereichen ausgespült. Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Weges erfolgte förderunschädlich im Frühjahr dieses Jahres auf einer Länge von circa 650 Meter die Erneuerung in Asphaltbauweise auf vorhandener Befestigung. Es erfolgte der Einbau einer vier Zentimeter dicken Asphaltdeckschicht und einer 14 Zentimeter dicken Asphalttragschicht sowie ein Profilausgleich mit Frostschutzmaterial. Einmündungen wurden im Bestand bituminös angeglichen.

Der Unterbau der George-Bähr-Straße und der Buswendeschliefe wurde durch das wild abfließende Oberflächenwasser des Dorfbaches Forchheim ebenfalls großflächig unterspült. Dadurch brach vor allem in den Randbereichen der Asphalt ein und wurde teilweise weggespült. Die Bankette wurden ebenfalls in großen Bereichen ausgespült und Geröllmassen lagerten sich auf der Straße und im Straßengraben ab. Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Weges und der Buswendeschleife soll bis August dieses Jahres auf einer Länge von circa 360 Meter die Deckensanierung in Asphaltbauweise auf vorhandener Befestigung erfolgen. Es soll eine vier Zentimeter dicke Asphaltdeckschicht sowie eine zwölf Zentimeter dicke Asphalttragschicht eingebaut werden. Die Bankette werden erneuert und der unbefestigte Entwässerungsgraben wird auf eine Länge von 250 Meter profiliert. In den Zufahrten wird eine fünfzeilige Pflastermulde gesetzt. Ein Hochbord ist abschnittsweise rechts oder links auf einer Gesamtlänge von circa 180 Meter vorgesehen. Im Bereich der Buswendeschleife wird diagonal eine fünfzeilige Entwässerungsmulde gebaut. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

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