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25.11.2013 - Kurort Oberwiesenthal erhält touristische Unterrichtungstafel an der A 72

Der Kurort Oberwiesenthal erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 72 weist künftig in Fahrtrichtung Hof zwischen den Anschlussstellen Chemnitz-Süd und Stollberg-Nord sowie in Fahrtrichtung Leipzig zwischen den Anschlussstellen Zwickau-West und Zwickau-Ost jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Stadtverwaltung Kurort Oberwiesenthal zugestimmt.

„Oberwiesenthal ist eines der wichtigsten sächsischen Zentren im Wintersport. Aber auch in anderen Jahreszeiten ist der lebendige Kurort eine Reise wert“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Mit den neuen Hinweistafeln an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass sich Reisende für einen Besuch im Kurort Oberwiesenthal entscheiden.“

Oberwiesenthal am Fuß des Fichtelbergs ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Mit der Fichtelberg-Seilbahn als ältester Seilschwebebahn Deutschlands, der historischen Oberwiesenthaler Postkutsche im Nachbau von 1939, der Martin-Luther-Kirche mit Hertelt-Krippe und zahlreichen Gebäuden und Denkmälern aus alten Zeiten ist der staatlich anerkannte Luftkurort eines der beliebtesten Ziele für Besucher im Erzgebirge. Oberwiesenthal ist zudem der Geburts- und Wohnort des mehrmaligen Skisprung-Olympiasiegers Jens Weißflog, der ebenso Ehrenbürger des Kurortes ist wie die vielfache Europa- und Weltmeisterin im Rennrodeln Sylke Otto.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafeln erteilt. Im nächsten Schritt ist die Stadtverwaltung Kurort Oberwiesenthal als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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