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08.07.2013 - Schlesisches Museum zu Görlitz erhält touristische Unterrichtungstafel

Das Schlesische Museum zu Görlitz erhält eine touristische Unterrichtungstafel. An der A 4 weist künftig in Fahrtrichtung Görlitz zwischen den Anschlussstellen Nieder Seifersdorf und Kodersdorf eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag des Schlesischen Museum zu Görlitz zugestimmt.

Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Pläne zur Errichtung eines zentralen Museums für Schlesien. Nach der Wiedervereinigung wurde 1991 Görlitz zum Standort gewählt. Fünf Jahre später übernahm der Freistaat Sachsen gemeinsam mit dem Bund die Förderung der Museumsstiftung. Mit der Restaurierung des Görlitzer Schönhofes ist das Schlesische Museum seit 2006 eine der zentralen Einrichtungen für die Erforschung der Kulturgeschichte Schlesiens. Das Museum in der Görlitzer Altstadt vermittelt Vergangenheit und Gegenwart der Kulturregion Schlesiens. Zahlreiche Museen, die meisten von ihnen in Polen, beschäftigen sich mit der Geschichte des Landes an der Oder. Diese Institutionen sind wichtige Partner des Schlesischen Museums zu Görlitz. In zahlreichen Führungen und Veranstaltungen, darunter viele Angebote für Kinder und Jugendliche, erfahren Besucher alles Wissenswerte über Schlesien.

„Das Schlesische Museum zu Görlitz leistet einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschland, Polen und Tschechien“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Zugleich ist es ein Hort der wechselvollen Geschichte der Schlesier. Mit der neuen Hinweistafel an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass auch vorbeifahrende Touristen sich für einen Abstecher in das Schlesische Museum zu Görlitz entscheiden.“

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafeln erteilt. Im nächsten Schritt ist das Schlesische Museum zu Görlitz als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP)2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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