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27.11.2019 - Ersatzneubau B 6-Brücke über die Bahn in Großharthau – Beginn der Arbeiten ab nächster Woche

Die Brücke im Zuge der B 6 über die Bahnstrecke in Großharthau soll durch einen Neubau ersetzt werden. Das Bauwerk aus dem Jahr 1959 weist umfangreiche Schäden insbesondere am Brückenoberbau auf. Mit dem Ersatzneubau wird ein ausreichend tragfähiges Bauwerk für den Straßenverkehr geschaffen und durch die Vergrößerung der Durchfahrtshöhe gleichzeitig eine spätere Elektrifizierung der Bahnstrecke ermöglicht.

Die neue Brücke besteht aus einem Brückenfeld mit ca. 25 Metern Länge und wird neben dem alten Bauwerk errichtet. Anschließend wird die Bundesstraße verschwenkt und an die neue Brücke angeschlossen. Dafür müssen auch die einmündenden Gemeindestraßen – Siedlungs-, Bahnhof-, Paradiesstraße – mit umgebaut werden. Nach Inbetriebnahme des Neubaus wird die alte Brücke abgebrochen.

Ab nächster Woche beginnen die Arbeiten mit der Herstellung der Baustellenzufahrten. Anschließend werden in diesem Jahr noch die notwendigen Baumfällungen durchgeführt. 2020 sollen die Hauptbauleistungen in Form des Brückenneubaus, des Umbaus der B 6 und der Straßeneinmündungen der Gemeindestraßen und des Teilabbruchs der alten Brücke erfolgen. Im Frühjahr 2021 sollen schließlich im Zuge des Abbruchs der Brückenfundamente noch die Bahngleise umgebaut und Restleistungen wie Pflanzarbeiten erledigt werden.

Die Bundesstraße soll durchgehend zumindest halbseitig befahrbar bleiben. Bei Notwendigkeit wird der Verkehr mittels Baustellenampel geregelt. Ebenso wird stets eine Fußgängerführung entlang der B 6 ermöglicht.

Die Ein-/Ausfahrt zur Siedlungsstraße ist durchgehend – teilweise mit Ampelregelung – gesichert. Bahnhof- und Paradiesstraße müssen zeitweise aus Richtung B 6 voll gesperrt werden.

Ab nächster Woche werden bereits die ersten Verkehrseinschränkungen für die Herstellung der Baustellenzufahrten (Sperrung Zufahrt Bahnhofstraße) bzw. für die Baumfällungen (halbseitige Sperrung der B 6 mit Ampelregelung) notwendig.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die längerfristigen Einschränkungen und um besonders umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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