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10.07.2020 - B 180, Fahrbahnerneuerung westlich Thalheim bis Stollberg

Am 20. Juli beginnt die Fahrbahnerneuerung der B 180 vom Ortsausgang Thalheim bis Stollberg. Auf einer Länge von rund 4 Kilometern erfolgt die Erneuerung des Asphaltaufbaus, der Bankette und der Entwässerungsanlagen inklusive der Erneuerung eines Regenwasserkanals. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im November abgeschlossen.

 

Es handelt sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, der Stadt Stollberg und der Westsächsischen Abwasserentsorgungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH (WAD). Im Auftrag der Stadt Stollberg erfolgt der Neubau eines Gehweges an der B 180 zwischen Thalheimer Straße 5 und Wanderweg zum Wischberg inklusive Straßenbeleuchtung und Breitbandausbau. Im Auftrag der WAD wird der Neubau eines Schmutzwasserkanales in der B 180 in Stollberg durchgeführt.

 

Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Die Umleitungsstrecke führt über die Zwönitzer Straße in Stollberg zur S 258, über die K 8831/Brünloser Hauptstraße zur S 257/Zwönitztalstraße nach Thalheim.

 

Die Kosten für die Fahrbahnerneuerung betragen rund 900.000 Euro. Sie werden vom Bund getragen. Hinzu kommen Baukosten von rund 140.000 Euro für die Stadt Stollberg und rund 60.000 Euro für die Westsächsische Abwasserentsorgungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH.

 

Alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die bauzeitlichen Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise auf der Umleitungsstrecke gebeten.

 

HINTERGRUND
Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 115 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund zwei Drittel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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