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25.03.2020 - S 210, Bauwerkserneuerungen in Mulda

Ab dem 1. April erfolgen im Zuge der S 210 Arbeiten zur Erneuerung von Bauwerken in Mulda. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsvorhaben der sächsischen Straßenbauverwaltung mit der Gemeinde Mulda und dem Wasserzweckverband Freiberg.

Die Maßnahmen beginnen mit dem Suchschürfen in Vorbereitung der Medienverlegung, die Arbeiten am und im Gewässer werden voraussichtlich Anfang Mai starten können. Das Gesamtvorhaben soll voraussichtlich bis zum 31. Oktober fertiggestellt werden.

Ersatzneubau Brücke über den Zethaubach
Die Baumaßnahme umfasst den Abriss der Bestandsbrücke und den Ersatz durch einen Neubau. Unterstrom erhält die neue Brücke einen 2,5 Meter breiten Gehweg, der im weiteren Verlauf der S 210 durch die Gemeinde Mulda in einem Teilbereich neu angelegt wird. Im Zuge des Ersatzneubaus der Brücke wird die S 210 in Anlehnung an den Bestand nach Abschluss der Brückenarbeiten grundhaft wiederhergestellt. Die S 210 erhält auf der Brücke eine Fahrbahnbreite von 6,5 Metern.

Im Bauzeitraum wird eine kleinräumige, ca. 100 Meter lange Umfahrung eingerichtet. Die Umfahrung quert den Zethaubach oberstrom zum Brückenersatzneubau. Die Führung des Verkehrs erfolgt ampelgeregelt.

Ersatzneubau Stützwand und Durchlass Helbigsdorfer Bach
Darüber hinaus erfolgt ein Abriss der Bestandsbauwerke Stützwand und Durchlass am Helbigsdorfer Bach und der Ersatz durch Neubauten. Ober- und unterstrom erhält der Durchlass je eine 1 Meter breite Notgehbahn. Die Fahrbahnbreite der S 210 auf dem neuen Durchlass beträgt dann ebenfalls 6,5 Meter.

Dieses Vorhaben wird unter Vollsperrung der S 210 realisiert. Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr und LKW-Verkehr verläuft über die B 101, S 215, K 7732. Linien- und Schülerbusse werden von der B 101, S 210 ab Helbigsdorf Siedlung über die Gemeindestraße „Herrenweg“ und „Erbgerichtsweg“ nach Zethau zur K 7732 geführt. Für Anwohner wird zeitweise eine kleinräumige Umfahrung unter Ampelregelung im Einbahnverkehr im Baufeldbereich eingerichtet.

Die Kosten des Gesamtvorhabens belaufen sich auf rund 1,2 Mio. Euro. Sie werden in weiten Teilen vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert. Die Gemeinde Mulda ist mit rund 22.000 Euro beteiligt, der Wasserzweckverband Freiberg mit rund 138.000 Euro.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise auf den Umleitungen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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