1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

04.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Eppendorf

Die Gemeinde Eppendorf hat einen Förderbescheid über rund 37.143 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung einer Ufermauer an der Freiberger Straße zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es zur Erhöhung des Wasserpegels und zu Sturzfluten. Der Bachlauf war durch Ufermauern und wildem Verbau gekennzeichnet, die verbauten Abschnitte an mehreren Stellen ausgekolkt und eingestürzt. Sie wiesen grundsätzlich ein zu kleines Abflussprofil auf, die darin liegenden Mauerreste haben das Abflussprofil zusätzlich verengt. Der Gewässerabschnitt wurde auf einer Länge von circa 27 Meter linksseitig naturnah ausgebaut. Die Maßnahme wurde bereits förderunschädlich im Zeitraum vom Dezember 2013 bis Mai 2014 durchgeführt. Die alte Uferbefestigung wurde zurückgebaut. Die neue Böschung 1:1,5 abgeflacht, so dass das Gewässer hier aufgeweitet wurde. Der Böschungsfuß besteht nun aus einer Natursteinreihe aus Gneis, zu zwei Drittel in die Sohle eingebunden. Auf der Böschung selbst brachte man eine Steinschüttung versetzt mit lebenden Weidestangen ein, im Sohlbereich wurden Kolkschutzriegel gebildet.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr