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02.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Werdau

Die Stadt Werdau hat einen Förderbescheid über rund 130.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke an der Brückenstraße im Werdauer Ortsteil Königswalde zur Verfügung gestellt.

Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde das Bauwerk vollständig eingestaut, da der vorhandene Fließquerschnitt zu klein war. Infolge der Fließgeschwindigkeit und Verwirbelungen wurden das Bauwerk und die angrenzenden Anlagen geschädigt. Das Wasser konnte in den offenen Fugen des Oberbaus eindringen und diese weiter ausspülen. Es wurden auch Teile des Straßenunterbaus ausgespült, was zu Absenkungen der Fahrbahn und Abbrüchen in den Randbereichen führte. Das Wasser gelang hinter das Widerlager und schädigte dabei das Bauwerk zusätzlich. Nach Rückgang des Hochwassers waren an den unbefestigten Außenseiten noch Schäden durch das nach und nach austretende Wasser, welches sich in der Bauwerkshinterfüllung gesammelt hatte, zu verzeichnen. Die Absturzsicherung wurde irreparabel gelockert. Die Standsicherheit des Brückenbauwerkes ist wegen der nachhaltigen Schädigung des Brückenoberbaus nicht mehr gegeben.

Das neue Bauwerk wird im Ersatzneubau als Rahmenbauwerk aus Stahlbeton in monolithischer Bauweise nach Abbruch des beschädigten Bauwerkes an gleicher Stelle errichtet. Die Wandstärke beträgt umlaufend mindestens 30 Zentimeter. Das neue Bauwerk besitzt eine lichte Weite von zwei Meter und eine lichte Höhe von 1,6 Meter. Die Fahrbahnbreite beträgt 3,5 Meter. Der Überbau des neuen Brückenbauwerks erhält einen Brückenbelag mit vier Zentimeter Asphaltbetonschicht. Als Absturzsicherungen sind auf den Kappen Füllstabgeländer und entlang der steil abfallenden Straßenböschung Schutzplanken vorgesehen. Der Einlaufbereich wird hydraulisch günstiger gegen Ausspülung gestaltet. Der Böschungsbereich wird durch eine Flügelmauer gegen Abrutschen gesichert. Die Sicherung der Bachsohle erfolgt mit klassierter Steinschüttung unterschiedlicher Körnung und Herdschwellen. Zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit wird die Sohle des Bauwerkes ebenfalls mit Steinschüttung aufgefüllt.

Die Baumaßnahme soll zwischen August und Oktober dieses Jahres durchgeführt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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