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17.04.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Lichtenau

Die Gemeinde Lichtenau hat einen Förderbescheid über rund 52.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau einer Brücke zur Verfügung gestellt.

Die Brücke Nr. 17 befand sich bereits vor den Hochwasserereignissen in einem allgemein schlechten Erhaltungszustand, mittelfristig wurde in einem Gutachten ein Ersatzneubau empfohlen. Das Hochwasser im Juni 2013 vergrößerte das Ausmaß der bereits vorhandenen Schäden, besonders im Gründungs-, Widerlager- und Flügelwandbereich. Insbesondere zeigen die Flügelwände oberstrom beidseitig Schiefstellungen, weil der Fundamentbereich bis zu 50 Zentimeter tief ausgespült wurde, die Bachsohle ist circa 25 Zentimeter tief weggespült, im Bereich der Fahrbahn sind hinter beiden Widerlagerwänden Setzungen vorhanden. Das Geländer ist nicht mehr verkehrssicher. Laut Gutachten ist das Bauwerk nicht mehr sanierungswürdig. Es wurde daher festgelegt, die alte Brücke abzubrechen und durch einen Ersatzneubau zu ersetzen, was den Forderungen eines nachhaltigen Wiederaufbaus Rechnung trägt. Es wird ein rechteckiger Stahlbetondurchlass mit einem Querschnitt 1,25 Meter x 2,20 Meter vorgesehen. Die Sohle wird ökologisch ausgebildet, d.h. sie wird mit Grob- bzw. Feinschotter so aufgefüllt, dass sich ein Sohlsubstrat ausbilden kann. An Zu- und Ablaufseite sind zwei Böschungsstücke vorgesehen. Hinter diesem Ein- und Auslaufelement wird jeweils ein frostfrei gegründeter Kolkschutzriegel eingebaut.

Die Baumaßnahme soll zwischen Mai und Juli dieses Jahres durchgeführt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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