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14.03.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Leisnig

Die Stadt Leisnig hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 605.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Ortsverbindungsstraßen Leisnig - Tautendorf und Altleisnig - Röda zur Verfügung gestellt.

Durch das wild fließende Wasser wurde die mit Betonplatten befestigte Ortsverbindungsstraße Leisnig – Tautendorf unterspült, so dass Hohlräume zwischen dem Schotteroberbau und den Platten entstanden sind. In Teilen wurde die Asphaltoberfläche durch das wild abfließende Oberflächenwasser vollständig zerstört. Die unmittelbar neben der Fahrbahn stehenden Bäume waren durch Auswaschungen der Bankette nicht mehr standsicher. Sie wurden zur Fällung freigegeben und werden durch Ersatzpflanzungen ersetzt. Auf einer Länge von insgesamt circa 1.400 Meter wird die Straße grundhaft ausgebaut. Zur Sammlung und Ableitung des Straßenwassers ist eine Pflastermulde mit Einlaufschacht vorgesehen.

Die Ortsverbindungsstraße Altleisnig – Röda wurde ebenfalls durch das Hochwasser 2013 stark beschädigt. Für den nachhaltigen Wiederaufbau sind Straßenbaumaßnahmen als grundhafter Straßenausbau und als Teilsanierung geplant. Der Bauabschnitt für den grundhaften Ausbau der Straße mit einer Ausbaulänge von circa 600 Meter wird mit einem Gesamtaufbau von 60 Zentimeter geplant. Im Sanierungsbereich ab der Umgehungsstraße von Leisnig bis Ortseingang Altleisnig und ab Ortsausgang Altleisnig bis Beginn des grundhaften Ausbaubereiches werden die Risse in der Fahrbahn vergossen und die Fahrbahnmarkierung wird erneuert. Der vorhandene Graben ist abschnittsweise zu beräumen, um eine Entwässerung der Straße über die Bankette und Gräben zu gewährleisten. Unmittelbar neben der Fahrbahn in der Teilstrecke des grundhaften Fahrbahnausbaues stand ein Gebäude einschließlich Nebengebäude, welche durch das Hochwasser weiter stark geschädigt und einsturzgefährdet waren. Zum Zeitpunkt des grundhaften Ausbaues der Straße war die Standsicherheit des leerstehenden und hochwassergeschädigten Wohngebäudes nicht mehr gegeben und es wurde ein Abbruch notwendig.

Die bereits im vergangenen Jahr förderunschädlichen Baumaßnahmen sollen in diesem Jahr beendet werden.

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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