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22.08.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Schwepnitz

Die Gemeinde Schwepnitz hat einen Förderbescheid über rund 136.260 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau einer Brücke zur Verfügung gestellt.

Im Zuge des Hochwassers 2013 wurde die Brücke über den Umfluter des Wasserstrichs in Grüngräbchen erheblich beschädigt. Die Brücke ist nicht mehr stand- und verkehrssicher. Das bestehende Bauwerk wird komplett inklusive der Flügelmauern abgebrochen. Das Brückenbauwerk wird als geschlossener Rahmen in Ortbetonbauweise auf 40 Zentimeter Bodenaustausch hergestellt. Die lichte Weite des Bauwerkes wird von 2,39 Meter auf 2,80 Meter vergrößert. Die Verkehrsbreiten auf dem Bauwerk (Abstand zwischen den Borden) werden mit fünf Meter festgelegt und damit gegenüber dem befestigten Bestand etwas größer. Die bisherigen unbefestigten Bereiche auf dem Bauwerk entfallen, damit ist die Gesamtbreite geringer als beim bisherigen Bestand. An allen Bauwerksabschlüssen werden beidseitig Flügel parallel zur Straßenachse angeordnet. Als Befestigung wird im Straßenbereich wegen des Anlieferverkehrs mit teilweise schweren LKW ein Asphaltbetonfahrbahnaufbau mit insgesamt 70 Zentimeter Dicke vorgesehen, der sich aus vier Zentimeter Deckschicht und 16 Zentimeter Tragschicht auf 50 Zentimeter Frostschutzschicht aufbaut.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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