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18.11.2013 - Militärhistorisches Museum erhält touristische Unterrichtungstafel an der A 4

Das Militärhistorische Museum erhält eine touristische Unterrichtungstafel. An der A 4 weist künftig in Fahrtrichtung Aachen zwischen den Anschlussstellen Hermsdorf und Dreieck Dresden-Nord eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag des Militärhistorischen Museums zugestimmt.

„Im Militärhistorischen Museum kann sich jeder Besucher über Geschichte informieren und ohne Pathos eine kritische Auseinandersetzung mit militärhistorischen Ereignissen anstreben“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Mit der neuen Hinweistafel an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass sich Touristen für einen Besuch des Militärhistorischen Museums entscheiden.“

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden ist eines der drei großen Geschichtsmuseen Deutschlands und eines der größten militärhistorischen Museen in Europa. Zum Museum gehören zudem das ehemalige Luftwaffenmuseum der Bundeswehr auf dem Flugplatz Berlin-Gatow und Ausstellungen in den Zeughäusern auf der Festung Königstein. 1877 entstanden diente das Gebäude am Olbrichtplatz im Mittelpunkt der Dresdner Altstadt zunächst als Waffendepot. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es Sitz des Sächsischen Armeemuseums, bevor es nach dem Krieg als „Nordhalle“ Schauplatz von Dresdner Ausstellungen und Veranstaltungen, unter anderem des Striezelmarktes wurde. Seit der Wende ist es das Zentrale Museum der Bundeswehr in Deutschland. Im Oktober 2011 wurde das Museum nach einem von dem Architekten Daniel Libeskind geplanten umfassenden Umbau wiedereröffnet. Über 10.000 Exponate befinden sich in der Dauerausstellung und über eine Million Gegenstände lagern im Depot des Museums.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist das Militärhistorische Museum als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald das Schild gefertigt ist.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.
 
Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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