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08.07.2020 - Instandsetzung S 129-Stützwand in Kemnitz

Ab 20. Juli wird an der S 129/Hauptstraße in Kemnitz eine Stützwand erneuert. Darüber hinaus sollen Geländeangleichungen vor und nach dem Bauwerk, sowie die Herstellung einer Straßenentwässerungsanlage erfolgen. Der Bereich der Arbeiten erstreckt sich über rund 270 Meter von der Einmündung der Berthelsdorfer Straße bis in Höhe der Hausnummer 79. Das Vorhaben soll voraussichtlich Ende Dezember fertiggestellt werden.

Im Rahmen der Maßnahme wird die Stützmauer abgetragen und aus dem bestehenden Material als Trockenmauer auf einem Fundament aus Stahlbeton neu aufgebaut. Im Seitenstreifen zwischen Straßenrand und Mauer soll eine neue Entwässerungsleitung verlegt und die Entwässerungseinrichtung des Gehweges zum Kemnitzbach erneuert werden. Im Zuge dieser Baumaßnahme plant die Stadt Bernstadt den fortführenden Randbereich über 126 Meter als Gehweg in bituminöser Bauweise zu befestigen.

Die Arbeiten finden unter Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs durch eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung statt. Die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke soll gewährleistet, etwaigen Einschränkungen den Anwohnern rechtzeitig bekanntgegeben werden.

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Bernstadt. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund 530.000 Euro. Sie werden vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert. Die Kosten zum Ausbau des Gehweges werden von der Stadt Bernstadt getragen.

Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise im Bereich der Arbeiten.

HINTERGRUND
Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 115 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund zwei Drittel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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