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24.06.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Lauter-Bernsbach

Die Stadt Lauter-Bernsbach hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 58.200 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung des Flügelwegs, des Bockwegs und des Wegs am Schwarzwasser zur Verfügung gestellt.

Die anhaltenden starken Niederschläge im Juni 2013 führten dazu, dass die unbefestigten Flächen auf dem Spiegelwaldplateau des Flügel- und Bockweges das Oberflächenwasser nicht mehr aufnehmen konnten. Das konzentriert abfließende Wasser strömte daher unkontrolliert entlang der vorhandenen unbefestigten Wege in Richtung Tal und ließ entsprechende Schäden zurück. Die Wege wurden aus- und unterspült, vorhandene Abschläge in Form von Granitpflasterstreifen wurden zugesetzt und waren damit unwirksam. Der Sanierungsbereich des Flügelweges erstreckt sich auf eine Länge von circa 470 Meter, der Bockweg wird auf einem Teilstück von 330 Meter saniert. Die vorhandene Tragschicht der Wege wird ab Mai 2015 profiliert und anschließend eine 20 Zentimeter dicke Schottertragschicht und fünf Zentimeter dicke Deckschicht aus Brechsand-Splitt-Gemisch eingebaut. Die vorhandenen Abschläge in Form von Pflasterrinnen werden vor der Profilierung aufgenommen und anschließend mit Granitkleinpflaster in Muldenform wieder hergestellt.

Das Junihochwasser 2013 führte zu einem Ansteigen des Flusses „Schwarzwasser“. Im Bereich des vorhandenen Wehres und der Fischtreppe war das Gewässer soweit angestiegen, dass es am Prallhang nach der Eisenbahnbrücke über die Ufer trat. Dabei wurden Sand und Geröll mitgetragen, die nach dem Rückzug des Wassers im Bereich des Weges zurückblieben. Hierdurch kam es zu Ablagerungen von Sedimenten (Sand) und großformatigen Steinen sowie zu tiefen Auswaschungen am Bauanfang und zu einer unregelmäßigen Oberfläche auf dem gesamten Weg. Der Sanierungsbereich erstreckt sich hier auf eine Länge von circa 230 Meter. Der Weg soll noch bis Jahresende 2014 in der ursprünglich ungebundenen Befestigungsart wieder hergestellt werden. Nach Herstellung des Planums werden eine 20 Zentimeter dicke Schottertragschicht und eine vier Zentimeter dicke Deckschicht aus Splitt-Sand-Gemisch eingebaut. 

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