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02.04.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Erlau

Die Gemeinde Erlau hat einen Förderbescheid über rund 81.732 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau Brücke "Arraser Mühle" zur Verfügung gestellt.

Infolge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 entstanden an der Brücke „Arraser Mühle“ massive Schäden durch Ausspülungen der Widerlager und Überflutungen. Oberstrom wurde das komplette Widerlager einschließlich des Brückenbogens beschädigt und weggespült, in diesem Bereich besteht Einsturzgefahr. Die Brücke ist derzeit für die Benutzung gesperrt, wodurch die kommunale Straße zwischen den Ortsteilen Milkau und Theesdorf nicht befahrbar ist. Im Zuge der Schadensbeseitigung ist geplant, einen neuen Stahlbeton-Durchlass als Ersatzneubau zu errichten. Über dem Durchlass wird ein neuer Straßenaufbau vorgesehen. Als Absturzsicherung ist beidseitig ein Geländer vorgesehen.

Die Baumaßnahme soll zwischen Juni und November dieses Jahres durchgeführt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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