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02.05.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Elterlein

Die Stadt Elterlein hat einen Förderbescheid über rund 23.051 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau eines Durchlasses und die Instandsetzung des überregionalen Fernwanderweges im Elterleiner Ortsteil Schwarzbach zur Verfügung gestellt.

Durch das wild abfließende Wasser im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 schwoll der namenlose Wiesenbach oberhalb des Mühlenteiches so stark an, dass der Durchlass am überregionalen Fernwanderweg das Wasser nicht mehr fassen konnte und es zur Überspülung des Weges kam. Dadurch wurde ein Teil des Dammes, auf dem der Weg verläuft, talseitig weggespült, so dass der Weg in seiner gesamten Breite nicht mehr genutzt werden konnte. Weiterhin wurde der Fernwanderweg auf einem Teilabschnitt von 40 Meter Länge durch wild abfließendes Wasser sehr stark ausgespült und so stark beschädigt, dass er nicht mehr gefahrlos genutzt werden konnte.

Der vorhandene Durchlass wurde förderunschädlich bereits Ende des Jahres 2013 abgebrochen und ein neuer Durchlass mit größerer Dimension in Stahlbeton verlegt. Am Ein-und Auslauf des Durchlasses wurde ein Schrägschnitt hergestellt und mit Natursteinen eine Mauer gesetzt, die das Stahlbetonrohr einbindet. Um dem Durchlass gezielt Wasser zuzuleiten, wurden bergseitig Steinsätze mit Wasserbausteinen als Uferbegrenzung eingebaut. Das Gleiche erfolgte talseitig als Auslauf des Durchlasses. Über dem Durchlass wurde der Fernwanderweg mit Betonrechteckpflaster befestigt, so dass anfallendes Oberflächenwasser gezielt dem talseitigen Bach zugeführt wird. Der ausgespülte Weg wurde wieder instandgesetzt. Die Ausspülungen wurden beseitigt, die Oberfläche profiliert und das Quergefälle neu hergestellt. Zusätzlich wurden Entwässerungsrinnen aus feuerverzinktem Stahl als Abschläge eingebaut, um anfallendes Oberflächenwasser in die angrenzenden Wiesen abzuleiten.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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