1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

02.04.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Mochau

Die Gemeinde Mochau hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 43.200 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau von zwei Durchlässen zur Verfügung gestellt.

Der bestehende Rohrdurchlass auf dem viel genutzten Wirtschaftsweg, der von Gertizsch bis zur Bundesstraße B 175 nach Priesen und Lüttewitz führt, wurde durch das Hochwasser 2013 infolge der Über- und Hinterströmungen sowie der Erosionsauswirkungen vollständig zerstört. Durch wild abfließendes Wasser wurde die komplette Ein- und Auslaufbefestigung zerstört. Weiterhin sind erhebliche Auskolkungen des Gewässerprofils vor und nach dem Durchlass zu verzeichnen. Der vorhandene Durchlass kann aufgrund der entstandenen Bauschäden nicht mehr rekonstruiert werden. Daher ist ein kompletter Ersatzneubau vorgesehen. Weiterhin sollen die unmittelbar an den Durchlass anschließenden Gewässerabschnitte (ober- und unterlaufseitig) auf einer Länge von circa 10 Meter angepasst und neu gestaltet werden. Die Fahrbahndecke des Wirtschaftsweges wird wieder als ungebundene Fahrbahndecke hergestellt.

Der Durchlass Gabschmühle westlich von Präbschütz ist ebenfalls durch das Hochwasser zerstört worden und kann aufgrund der entstandenen Bauschäden nicht mehr rekonstruiert werden. Die geplante Baumaßnahme beinhaltet den kompletten Ersatzneubau des Rohrdurchlasses sowie die Anpassung und Gestaltung der sich unmittelbar anschließenden Gewässerabschnitte (ober- und unterlaufseitig) auf einer Länge von circa 10 Meter. Dies betrifft im Wesentlichen den vom Hochwasser stark beschädigten Bereich. Die Fahrbahndecke des Wirtschaftsweges wird wieder als bituminöse Fahrbahndecke hergestellt.

Beide Baumaßnahmen sind in der Zeit von April bis Ende Juli 2014 geplant.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr