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27.03.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Sohland

Die Gemeinde Sohland  a. d. Spree hat einen Förderbescheid über rund 49.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung eines Wirtschafts- und Wanderweges im Bereich Brandbusch Sohland zur Verfügung gestellt.

 

Durch große Wassermassen war es während des Hochwassers 2013 auf dem Brandbuschweg zu starken Ausspülungen gekommen. Die Schäden haben die Verkehrssicherheit gefährdet. Da der Weg stark durch Wald- und Landwirtschaft sowie Bürger genutzt wird, ist eine Instandsetzung erforderlich, die bereits erfolgen konnte. Der Weg wurde so profiliert, dass zukünftige Wetterereignisse nicht erneut vergleichbar große Ausspülungen verursachen kann. Auch der Ablauf eines nahegelegenen Teiches wurde vorsorglich so erneuert und umgestaltet, dass ein erneutes Überlaufen und Beschädigen des Weges zukünftig verhindert wird.

 

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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