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23.09.2020 - B 175, Erneuerung Gedächtnisplatz in Werdau – Beginn am 5. Oktober

Ab dem 5. Oktober beginnen die Bauarbeiten an der B 175/Zwickauer Straße und B 175/Zum Sternplatz in Werdau (s. auch Pressemitteilung zur Ankündigung vom 1. September 2020). Das Vorhaben umfasst die Erneuerung der Kreuzung mit regelkonformer Trassierung durch Veränderung des Kurveninnenradius und vollständiger Erneuerung der Lichtsignalanlage.

Die Baustrecke beginnt vor der Einmündung der Theodor-Körner-Straße auf die B 175 nördlich des Gedächtnisplatzes. Das Bauende befindet sich auf der B 175 an der Einmündung der Uhlandstraße. Die Ausbaulänge beträgt rund 170 Meter. Der Ausbau der Fahrbahn erfolgt in Asphaltbauweise. Der Straßenquerschnitt beinhaltet zwei Fahrstreifen, zwei Radfahrstreifen und einen nördlichen und südlichen Gehweg.

Es handelt sich um ein Gemeinschaftsvorhaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr mit den Wasserwerken Zwickau, den Stadtwerken Werdau und der envia TEL. Durch die Versorgungsträger erfolgen Arbeiten am Mischwasser- und Trinkwasserkanal, an Elektro- und Gasanlagen sowie Telekommunikationsanlagen. Die Stadt Werdau ist zudem mit dem Gehwegbau am Vorhaben beteiligt. Nach der Fertigstellung werden durch die Stadt zudem Pflanzarbeiten auf den Nebenanlagen durchgeführt.

Das Vorhaben wird in zwei Bauphasen verwirklicht:

In der 1. Bauphase vom 5. Oktober bis voraussichtlich 18. Dezember wird der Verkehr aufrechterhalten, es kommt nur zu punktuellen Verkehrseinschränkungen. Der nördliche Gehweg wird gesperrt. Die in diesem Zeitraum auszuführenden Leistungen beinhalten die Umverlegung aller Medien nördlich der B 175 außerhalb der bestehenden Fahrbahn und die Aufschüttung des neuen Straßendammes.

Im Anschluss an die 1. Bauphase bis voraussichtlich Ende Februar 2021 kommt es zur Unterbrechung des Vorhabens (Winterpause). Nach der Winterpause mit Beginn der 2. Bauphase wird der Streckenabschnitt für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Der Beginn der Vollsperrung ist am Anfang März 2021 geplant und endet voraussichtlich Ende August 2021. In diesem Zeitraum sind die Realisierung des Straßen- und Gehwegbaus sowie Leitungsumverlegungen vorgesehen.

Die großräumige Umleitung für den Durchgangsverkehr verläuft ab der Kreuzung Ronneburger Straße über die S 289 in südliche Richtung, die S 291/Greizer Straße, S 291/Otto-Türpe-Straße/Hauptstraße/Stiftstraße) und die S 293 in nördliche Richtung zurück zur B 175, Gegenrichtung analog.
Anliegerverkehre werden über Theodor-Körner-Straße, Gerhard-Weck-Straße und Gneisenaustraße in Einbahnstraßenregelung geführt. Die Fahrtrichtung von der B 175/Zwickauer Straße in Richtung B 175/Zum Sternplatz wird über die Gerhard-Weck-Straße und Gneisenaustraße geführt, die Fahrtrichtung von der B 175/Zum Sternplatz in Richtung B 175/Zwickauer Straße wird über die Theodor-Körner-Straße und Gerhard-Weck-Straße geführt.

Die Verkehrsfreigabe erfolgt voraussichtlich Anfang September 2021. Nach der Fertigstellung erfolgen durch die Stadt Werdau Pflanzarbeiten.

Die Gesamtkosten für das Ausbauvorhaben (ohne Abbruch des Eckgebäudes Zum Sternplatz/Theodor-Körner-Straße) belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Davon trägt der Bund rund 720.000 Euro. Die Stadt Werdau ist mit rund 380.000 Euro beteiligt, die Kosten für die Wasserwerke Zwickau betragen rund 400.000 Euro, für die Stadtwerke Werdau rund 125.000 Euro.

Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die längerfristigen Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise auf den Umleitungsstrecken.

HINTERGRUND
Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 159 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund drei Viertel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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