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10.04.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Lunzenau

Die Stadt Lunzenau hat einen weiteren Förderbescheid über nun rund 46.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für Instandsetzung der Hängebrücke über die Zwickauer Mulde zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es zu Schäden an der Hängebrücke über die Zwickauer Mulde im Lunzenauer Ortsteil Rochsburg. Der Neubau der Hängebrücke wurde erst im Dezember 2011 offiziell fertig gestellt . Der am südlichen Flussufer befindliche Gründungsbereich wurde durch die ausgeprägte Strömung während des Hochwassers stark unterspült. Diese bis zu 50 Zentimeter tiefen Auswaschungen haben nicht nur örtlich begrenzt stattgefunden, sondern erstrecken sich über den gesamten Gründungsbereich zwischen Vorlandbrücke und Pylonauflager. Eine Beschädigung des Überbaues der Brücke erfolgte durch die Anschwemmung eines riesigen Stahlcontainers während des Hochwassers 2013. Es erfolgt die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes im Bereich Brückenwiderlager und Böschung. Da aus wasserbaulicher und naturschutzrechtlichen Gründen die Verfüllung der Fehlstellen nicht mit Beton erfolgen sollten, sind für die nachhaltige Sanierung die Wasserbausteine in Beton zu verlegen. Im Zuge der Schadensbeseitigung ist eine Beräumung von Schwämmgut im Bereich Baufeld und der Zufahrt Schadstelle am südlichen Ufer notwendig. Abgeschwemmte Steine sind für den Wiedereinbau zu bergen, um die Menge der benötigten neu einzubauenden Wasserbausteine zu reduzieren.

Die Baumaßnahme soll bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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