1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

05.03.2019 - Gemeinsame Pressemitteilung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr und der Stadt Wilsdruff: LASuV informiert zu Fahrbahnsanierung am Dreieck Dresden-West und Planungsvorhaben rund um Wilsdruff

Am Dreieck Dresden-West muss eine dringend erforderliche Sanierung der stark verschlissenen Rampen zur A 17 in den Fahrbeziehungen Dresden-Prag und Chemnitz-Prag und daran anschließend noch etwa 600 Meter der A 17 in Fahrtrichtung Prag durchgeführt werden. Aus diesem Anlass fand heute ein Treffen mit dem Bürgermeister der Stadt Wilsdruff Herrn Ralf Rother im Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Dresden statt, um mögliche Auswirkungen der Baustelle auf die Verkehrsströme rund um das Dreieck Dresden-West zu beraten.

 

Die Fahrbahnsanierung am Dreieck Dresden-West beginnt voraussichtlich am Montag, den 1. April mit dem Aufbau der Verkehrssicherung für die provisorische Verbreiterung der A 17, um den Verkehr hier mit zwei Spuren entlang der Baustelle leiten zu können. Diese Bauphase wird etwa eine Woche dauern. Danach beginnen die Bauarbeiten an den Rampen, die während der Bauzeit jeweils einspurig befahrbar bleiben. Zunächst werden der Überholstreifen und der halbe Laststreifen auf der Rampe Dresden-Prag saniert. In der nächsten Bauphase finden dann parallel Arbeiten an der Rampe Dresden-Prag (Standstreifen und halber Laststreifen) und an der Rampe Chemnitz-Prag (Überholstreifen und halbe Laststreifen) statt. Zuletzt werden Stand- und halber Laststreifen der Rampe Chemnitz-Prag erneuert. Während der gesamten Bauzeit wird im Baubereich Tempo 80 angeordnet. Die Baumaßnahme soll bis 11. Juli abgeschlossen sein, es werden Kosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro erwartet, die vom Bund getragen werden. Die Bauarbeiten werden in der sogenannten Betriebsform 4 durchgeführt, sodass der Baubetrieb rund um die Uhr arbeitet, wenn es aus technischen und qualitativen Gründen möglich ist. Gegenüber der für solche Fahrbahnsanierungen üblichen Betriebsform 2 (werktags unter voller Ausnutzung des Tageslichts) kann so bis zu einem Monat Bauzeit eingespart werden.

 

„Die Arbeiten auf der Baustelle rund um die Uhr verbunden mit der Verkürzung der Bauzeit waren für uns ein wichtiger Punkt. Ich hoffe, dass nun auch die Verkehrsteilnehmer ihren Teil zur Entlastung der Bewohner von Wilsdruff beitragen und besonders umsichtig fahren, sich an das Tempolimit halten, um Unfälle und Staus zu vermeiden,“ so Bürgermeister Ralf Rother nach der Beratung. Die Verkehrsbehörde für die Autobahnen kündigte an, dass analog zu dem Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit vom Sommer 2018 auch für diese A 4-Baustelle wieder Tempolimit 100 ab der Anschlussstelle Wilsdruff in Fahrtrichtung Dresden angeordnet und dessen Einhaltung auch polizeilich überwacht wird. Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr haben sich bewährt.

 

Neben der aktuell bevorstehenden Baumaßnahme am Autobahndreieck Dresden-West wurden auch wichtige Planungsvorhaben in der Region besprochen. So konnte Steffi Schön, die zuständige Abteilungsleiterin für Planung und Straßenbau in der LASuV-Zentrale, bekanntgeben, dass heute der Planfeststellungsantrag für die S 36-Verlegung westlich Wilsdruff an die Landesdirektion gegangen ist. Für den Ausbau der A 4-Anschlussstelle Wilsdruff im Zuge der S 177 konnte das LASuV bereits am 2. Januar den Planfeststellungsantrag stellen. „Der nächste Schritt ist die Auslegung der Unterlagen für beide Vorhaben im Laufe des Sommers,“ so Steffi Schön, „wir hoffen für beide Anträge auf ein reibungsloses und erfolgreiches Verfahren, damit die Region rund um Wilsdruff vom Durchgangsverkehr und seinen Begleiterscheinungen entlastet werden kann. Zugleich werden beide Vorhaben auch die Flüssigkeit des Verkehrs verbessern und die Abschnitte sicherer für alle Verkehrsteilnehmer machen.“

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr