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02.12.2015 - Vorbereitungen zum Bau der Ortsumgehung Brockau beginnen

Ab dem 9. Dezember beginnen die Vorbereitungen für den Neubau der S 298, Ortsumgehung Brockau.

 

Die Bestandsstrecke ist eine enge Ortsdurchfahrt ohne Gehwege, mit einer mehrfach abknickenden und allgemein unübersichtlichen Straßenführung. Die S 298 führt von der B 169 in Falkenstein/Vogtland bis zur A 72 - Anschlussstelle Treuen und von dort weiter zur S 296 / B 92 in Elsterberg. Sie verbindet damit die Städte Falkenstein, Auerbach und Rodewisch mit der Region um Netzschkau, Elsterberg und Greiz und dient zudem als wichtiger regionaler Autobahnzubringer. Die S 298 hat daher ein relativ hohes Verkehrsaufkommen vorzuweisen. Eine hohe Verkehrsbelastung ergibt sich ebenfalls durch den Schwerlastverkehr von Steinbruch und Asphaltmischanlage.

 

Der Neubau der Ortsumgehung soll die Leistungsfähigkeit der Verkehrsachse verbessern. Mit der neuen Trasse wird eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erreicht und die Ortsdurchfahrt Brockau vom Durchgangsverkehr und den damit verbundenen Lärm-, Abgas- und Staubemissionen entlastet. Auf einer Länge von rund 1 Kilometer wird die neue Trasse westlich der Ortslage in Asphaltbauweise mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 Metern und zwei 1,50 Meter breiten Banketten errichtet. Die Straßenentwässerung erfolgt über Mulden und Rückhaltegräben. Darüber hinaus wird ein Regenrückhaltebecken gebaut. Der Ortsteil Brockau wird über zwei Knotenpunkte an die Ortsumgehung angeschlossen.

 

Die geplanten Gesamtkosten für den Bau der Ortsumgehung Brockau betragen 1,65 Millionen Euro und werden vom Freistaat Sachsen getragen.

 

Die Vorbereitungen der Baumaßnahme beginnen am 9. Dezember mit der Baufeldfreimachung, die bis Mai nächsten Jahres andauern. Hierfür sind zunächst keine Vollsperrungen erforderlich, allerdings wird es zeitweise zu Verkehrsraumeinschränkungen (Wanderbaustellen mit halbseitiger Sperrung und Baustellenampel) kommen. Es werden Bäume gefällt, archäologische Untersuchungen durchgeführt, der Baugrund auf Kampfmittel untersucht, Teile einer Gartenanlage abgebrochen und ein Erdsilo eines Landwirtschaftsbetriebes als Ersatz neu gebaut, da das bisherige Bauwerk genau in der zukünftigen Trasse liegt.

 

Die Bauausführung ist dann anschließend bis zum Herbst 2016 vorgesehen. Der Straßenbau 2016 erfolgt unter Vollsperrung der Staatsstraße. Die Ortslage Brockau bleibt über eine Baustellenumfahrung am Bauanfang nahe dem Friedhof und über die Kreisstraße aus Richtung Netzschkau erreichbar.

 

Die Ortsumgehung Brockau ist ein wichtiger Bestandteil des Straßenzuges S 298, mehrere Abschnitte wurden bereits in vergangenen Jahren realisiert, insbesondere der Ausbau südlich Herlasgrün und der Ausbau des Knotenpunktes mit B 173 sowie der Ausbau südlich Kleingera. Weitere Abschnitte sollen zukünftig zur Vervollständigung der Verkehrsachse noch folgen, so die Fortführung der Ortsumgehung Kleingera bis zur thüringischen Landesgrenze sowie der Ausbau der S 298 westlich Netzschkau.

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