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04.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Grimma

Die Stadt Grimma hat einen Förderbescheid über rund 185.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Straße „Am Lerchenberg“ zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser und den damit verbundenen Starkregenereignissen im Juni 2013 kam es durch wild abfließendes Oberflächenwasser zu Schäden in der Straße „Am Lerchenberg“ in Grimma. Durch teilweise über Bodenniveau angestiegenes Grundwasser setzte sich bereichsweise die Fahrbahn, die Borde des Gehweges kippten aus ihrer ursprünglichen Lage. Die Wiederherstellung der Verkehrsanlage erfolgt grundhaft. Die Fahrbahn wird in einer Breite von sieben Meter wiederhergestellt. Neben den zur geregelten Niederschlagsableitung erforderlichen Borden erfolgt die Wiederherstellung der beidseitigen Gehwege in Regelbreite von 2,50 Meter.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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