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25.02.2014 - Deutsches Hygiene-Museum erhält touristische Unterrichtungstafel an der A 17

Das Deutsche Hygiene-Museum erhält eine touristische Unterrichtungstafel. An der A 17 weist künftig in Fahrtrichtung Prag zwischen den Anschlussstellen Dresden-Gorbitz und Dresden-Südvorstadt eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum zugestimmt.

„Das Deutsche Hygiene-Museum genießt seit vielen Jahrzehnten hohes Ansehen und große Bekanntheit. Mit innovativen Ausstellungen, Tagungen, Veranstaltungen, Vorträgen und Führungen hat es sich europaweit als Anziehungspunkt für Wissbegierige und Kulturhungrige etabliert“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP).

Am Anfang der Geschichte des deutschen Hygiene-Museums steht die Vision des Odol-Erfinders Karl August Lingner. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erkannte der Dresdner Industrielle die Bedeutung der gesundheitlichen Aufklärung und setzte sich für die Bekämpfung von Seuchen und Geschlechtskrankheiten ein. 1912 wurde das Deutsche Hygiene-Museum mit dem Ziel, Kenntnisse über den Menschen, den menschlichen Körper und das menschliche Leben unter ganzheitlichen Gesichtspunkten zu vermitteln, gegründet. Bis zur Einweihung des Baus im Jahr 1930 koordinierte eine Zentralstelle für Hygiene die Werkstätten, Ausstellungsaktivitäten und Planungen des Museums.

Heute versteht sich das Hygiene-Museum als ein öffentliches Forum für Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft und zählt mit jährlich rund 280.000 Besuchern zu den bestbesuchten Museen in Dresden. Dabei sind im deutschen Hygiene-Museum nicht nur historische Exponate wie die berühmten gläsernen Menschen zu sehen. Wechselnde Sonderausstellungen zu Themen wie Arbeit, Schönheit, Glauben oder Sport machen den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis für jede Altersgruppe.

Die Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ ist als Erlebnisreise zum eigenen Körper konzipiert. Besucher können anhand von Exponaten, Medieninstallationen und vielen interaktiven Stationen den Menschen, seinen Körper und seine Gesundheit erkunden. Für Spannung bei den jüngeren Besuchern sorgt das Kinder-Museum. Rund um die fünf Sinne gibt es für kleine Entdecker zahlreiche interaktive Stationen zum Experimentieren und Ausprobieren. Neben dem Ausstellungsprogramm finden zahlreiche prominent besetzte Veranstaltungen wie Vorträge, Diskussionen, Lesungen und Tagungen statt. 2001 wurde das Deutsche Hygiene-Museum in das Blaubuch, eine Liste national bedeutsamer Kultureinrichtungen in Ostdeutschland, die zurzeit 23 sogenannte kulturelle Leuchttürme umfasst, aufgenommen.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist die Stiftung Deutsches Hygiene-Museum als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald das Schild gefertigt ist.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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