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06.07.2020 - S 56-Brücke in Pulsnitz wird ab Mittwoch ersetzt

Ab 8. Juli wird auf der S 56 in Pulsnitz die Brücke über die Pulsnitz ersatzweise neugebaut. Dabei werden die Widerlager des alten Bauwerks teilweise abgebrochen und der Überbau der Überführung auf einer Länge von 8 Metern neu aufgebaut. Im Vorfeld der Brückenbaumaßnahme wird unter der Brücke zudem eine Dükerleitung errichtet, die Wasser-, Gas-, Strom- und Telekom-Leitungen unter der Pulsnitz durchführt. Die S 56 muss im gesamten Zeitraum der Arbeiten voll gesperrt werden. Das Bauvorhaben soll voraussichtlich Ende November abgeschlossen werden.

Eine weiträumige Umleitung erfolgt ab dem Kreisverkehr auf der S 95 über die Verbindungsstraße zwischen Lichtenberg und Großröhrsdorf (K 9204) in Richtung Großröhrsdorf. In Großröhrsdorf führt die Umleitung circa 600 Meter auf der S 158/Bischofswerdaer Straße in Richtung Bretnig bis sie auf die K 9242/Pulsnitzer Straße biegt. Von dort wird der Verkehr auf die K 9245/Bretniger Straße bis zur S 56 und auf dieser bis nach Pulsnitz geleitet. Für den innerörtlichen Verkehr ist eine Umleitung über die Bachstraße, Feldstraße, S 104/Königsbrücker Straße vorbei am Bahnhof zur S 95 vorgesehen. Der Fußgängerverkehr wird von der Dresdner Straße (S 56) aus über die August-Bebel-Straße und die Schulstraße, vorbei am Schlossteich und wieder auf die S 56/Robert-Koch-Straße geführt.

Die Kosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Sie werden in weiten Teilen vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert. Die Kosten der Medienleitung werden von der Wasserversorgung Bischofswerda GmbH, der ENSO Energie Sachsen Ost AG, sowie der Deutschen Telekom AG getragen.

Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise auf der Umleitung.

HINTERGRUND
Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 115 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund zwei Drittel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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