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15.02.2018 - Freistaat fördert die Optimierung der Verkehrssteuerung auf der Ost-West-Verbindung und dem Stadtring in Dresden

Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB AG) hat einen Förderbescheid vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das Unternehmen erhält rund 8,6 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat Sachsen für die Optimierung der Verkehrssteuerung auf der Ost-West-Verbindung und dem Stadtring in Dresden. Das entspricht 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben für dieses Projekt. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Förderung der Verkehrsinfrastruktur aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (RL Verkehrsinfrastruktur) zur Verfügung gestellt.

 

Die hier geförderte Maßnahme umfasst die Einführung einer qualitätsgerechten Verkehrssteuerung auf dem Stadtring und auf der Ost-West-Verbindung in Dresden, welche den öffentlichen Personennahverkehr unter der Berücksichtigung der Belange aller Verkehrsteilnehmer beschleunigen soll. Die innovative Technik wurde bereits auf der Strecke zwischen dem Albertplatz und dem Nürnberger Platz erfolgreich in Betrieb genommen. Zu diesem Zweck sollen 39 Lichtsignalanlagen mit Steuerungstechnik, die in der Lage ist, die komplexen verkehrsabhängigen Steuerungsverfahren zu verarbeiten, ertüchtigt werden. Darüber hinaus wird das Fahrerassistenzsystem, welches dem Fahrpersonal Empfehlungen für eine pünktliche und zugleich energiesparende Fahrweise mitteilt und das bislang auf Smartphones dargestellt wird, in den Bordrechner der Straßenbahnen integriert.

 

Ein weiterer Bestandteil der Maßnahme ist die Beschaffung von Sensortechnik für die vollständige Flotte der DVB AG zur Erfassung der ein- und aussteigenden Fahrgäste. Damit ist es möglich die Auslastung der Fahrzeuge zu ermitteln und dem ÖPNV-Nutzer mitzuteilen. So ist es durch die Übertragung der Informationen an die Leitstelle möglich, die Fahrgastwechselzeiten viel genauer zu prognostizieren. Zudem wird erwartet, dass durch das Abrufen der Auslastung der Fahrzeuge durch die Kunden, es zur gleichmäßigeren Auslastung der Fahrzeuge und damit einhergehend zum Vermeiden zeitlicher und örtlicher Spitzen sowie zur Verbesserung der Platzqualität kommt.

In Ergänzung dazu sind Veränderungen an den Zentralsystemen des Straßen- und Tiefbauamtes der Landeshauptstadt Dresden und der DVB AG erforderlich. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme zwischen der DVB AG und der Landeshauptstadt Dresden.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2022 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Vorhabensträger.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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