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04.06.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Kreischa

Die Gemeinde Kreischa hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 138.038 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Kipsenstraße, des Kipsenweges und der Hermsdorfer Straße zur Verfügung gestellt.

Die Kipsenstraße und der Kipsenweg wurden während des Hochwassers 2013 innerhalb und außerhalb der Bebauung (Asphaltbereich) auf einer Länge von circa 1.070 Meter stark beschädigt. Die Schäden wurden im Rahmen der laufenden Baumaßnahme "Grundhafter Ausbau der Ortsdurchfahrt Quohren" als Sofortmaßnahme während der Ereignistage und unmittelbar danach ausgeführt, um den vorhandenen Bautenstand zu schützen. Im Juli dieses Jahres soll nun die Herstellung einer neuen Straßendecke, die Profilierung eines Grabens und die Herstellung von Pflasterrinnen erfolgen. Die Hermsdorfer Straße wurde ebenfalls innerhalb der Wohnbebauung sowie außerhalb der Bebauung im Bereich des Landwirtschaftsweges auf einer Länge von circa 1.500 Meter beschädigt. Auch hier sollen die Schäden grundhaft beseitigt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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