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14.04.2020 - Ausbau der B 98 in Rammenau und Neubau Kreisverkehr B 98/S 158

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Bautzen plant die Kreuzung B 98/S 158 in einen Kreisverkehr umzugestalten. In diesem Zusammenhang soll die gesamte Ortsdurchfahrt Rammenau an der B 98 ebenfalls grundhaft ausgebaut werden. Der bestehende Gehweg wird verbreitert und zu einem gemeinsamen Geh-/Radweg erweitert. Die Entwässerung wird erneuert. Im September 2019 war hier mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen worden (s. Pressemitteilung vom 16.09.2019).

Am 20. April starten nun die eigentlichen Bauarbeiten mit der Errichtung der Verkehrsführung. Aufgrund der Bedeutung der B 98 als Autobahnzubringer werden die Arbeiten unter Aufrechterhaltung des Verkehrs als Richtungsverkehr (Einbahnstraße) in Richtung A 4 von Bischofswerda durchgeführt. Eine Durchfahrt des gegenläufigen Verkehrs in Richtung Bischofswerda ist auf der B 98 nicht möglich. Dazu wird eine offizielle Umleitung über die S 158 über Großröhrsdorf bis nach Radeberg, von dort über die S 177 und S 159 auf die B 6 und weiterführend auf der B 6 bis nach Bischofswerda eingerichtet. Durch die 2019 bereits errichtete Querspange B 98 / S 158 ist die Fahrbeziehung von und nach Großröhrsdorf uneingeschränkt möglich.
Die Zufahrt über Rammenau (K7262) ist voll gesperrt und nur bis zur hintere Einfahrt der „Obstscheune“ frei. Eine Zuwegung zur B 98 ist nicht gegeben.

Die Bauarbeiten werden in Fahrtrichtung Burkau linksseitig beginnen. Dabei werden die Medien im Bereich des Gehweges sowie die halbe Fahrbahn der B 98 erneuert. Im Anschluss erfolgt der Wechsel der Fahrbahnseite und die Umlegung des Verkehrs, dann wird auch der Ausbau des Kreisverkehres durchgeführt. Der Verkehr wird dazu über eine provisorische Fahrbahn in Richtung der S 158 geführt, die sich noch im Bau befindet.

Der ÖPNV wird eine Ausnahmegenehmigung erhalten, um die Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung nutzen zu können. Dazu wird der Verkehr von Bischofswerda kommend vor der Ortslage Rammenau (B 98) an einer Ampelanlage gestoppt, bis der Bus die Ortslage Rammenau passiert hat. Die Bushaltestellen werden innerhalb des Baubereiches angeordnet und können je nach Baufortschritt in der Örtlichkeit angepasst werden.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende September 2021 abgeschlossen.

Die Gesamtkosten betragen rund 2,2 Millionen Euro, die in weiten Teilen von der Bundesrepublik Deutschland finanziert werden. Der Freistaat Sachsen ist mit Kosten von rund 275.000 Euro beteiligt, sie werden mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert.

Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die längerfristigen Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und auf der Umleitungsstrecke.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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