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18.08.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Roßwein

Die Stadt Roßwein hat einen weiteren Förderbescheid über rund 146.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Fußgängerbrücke Am Lindenhof zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es zur Überströmung der Fußgängerbrücke und den Zuwegungen, den Rampen und der Treppenanlage. Der Fußweg und Zugang zur Brücke wurde teilweise weggespült bzw. unterspült und verschlammt. Die Rampen wurden ebenfalls stark unterspült, die Entwässerungsrinne wurde mit Schlamm zugesetzt. Im Asphaltbelag kam es zu Setzungen infolge Unterspülung der Straße und somit zur Entstehung von Stolperkanten. Die Brückenwiderlager weisen Schäden durch Treibgut und Schmutz auf. Der Korrosionsschutz der Brückenkonstruktion wurde durch Treibgut und Staufeuchte geschädigt. Alle überschwemmten Brückenteile sind stark verschmutzt. Der Schadensbereich umfasst die Brückenkonstruktion auf einer Länge von 47 Metern Länge und einer Breite von 3,3 Meter. Die Zuwegung der Brücke erfolgt über zwei Rampen mit Podest mit einer Länge von 30 bzw. 21 Metern und einer Breite von 2,50 Metern.

Die nachhaltige Schadensbeseitigung erfolgt durch die Reinigung der Brückenkonstruktion mit Hochdruckwasserstrahlen und Erneuerung des schadhaften Korrosionsschutzes. Im Bereich der zerstörten Straßenbeläge erfolgt eine Erneuerung des Asphalt- bzw. Pflasterbelages einschließlich der erforderlichen Borde und Tragschichten. Die verschlammten Entwässerungsrinnen sind zu säubern und fachgerecht wieder einzubauen. Weiterhin erfolgt eine dauerhafte Sanierung der Fugen Aufkantung / Überbau / Treppenbelag. Die Widerlager und Rampen aus Beton werden gereinigt und die Fehlstellen im Beton werden saniert.

Die Baumaßnahme soll bis spätestens Ende 2015 durchgeführt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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