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04.05.2016 - Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG des Landratsamtes Görlitz und des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr: Tonnagebeschränkung für B 99-Brücke bei Leuba geplant

Die Begrenzung der Tonnage auf maximal 20 Tonnen für eine Brücke im Zuge der B 99 bei Leuba ist ab voraussichtlich kommenden Mittwoch, den 11. Mai geplant.

 

Die aus dem Jahr 1934 stammende Brücke wird aufgrund ihres zunehmend schlechten Zustands bereits engmaschig kontrolliert. Eine Sonderprüfung im April ergab nunmehr eine Bauzustandsnote 3,8. Wegen zahlreicher Schäden an der tragenden Konstruktion sind Standsicherheit und Dauerhaftigkeit der Brücke gefährdet. Um diese Gefährdung für das Bauwerk abzuwenden, wurden verschiedene Maßnahmen geprüft und mit der zuständigen Verkehrsbehörde des Landratsamtes Görlitz beraten.

 

Im Ergebnis der Beratung, die am Dienstag, den 3. Mai in Dresden stattgefunden hat, ist die Entscheidung für eine Tonnagebeschränkung der B 99-Brücke gefallen.

 

Alternativ war eine halbseitige Sperrung der Brücke beraten und geprüft worden. Diese hatte das LASuV als Baulastträger der Brücke zunächst vorgeschlagen, um die besonders gefährdeten Randbereiche der Brücke vom Verkehr zu befreien, ohne sie jedoch für den Schwerverkehr zu sperren. Die B 99 hat als Bundesstraße eine herausgehobene Verkehrsfunktion, die insbesondere das flüssige und sichere Ableiten überörtlicher Verkehre einschließlich Schwerverkehre gewährleisten soll, auch um nachgeordnete Netze davon zu entlasten. Angesichts der angespannten Verkehrssituation im nahegelegenen Ostritz im weiteren Verlauf der B 99 ist aus verkehrsbehördlicher Sicht eine halbseitige Sperrung der Brücke nicht sinnvoll möglich. Zu erwarten wäre eine Überlagerung der Effekte dieser und einer weiteren halbseitigen Sperrung der B 99 in Ostritz. Die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit der Bundesstraße wären dadurch nicht aufrechtzuerhalten gewesen.

 

Das LASuV plant bereits einen Ersatzneubau der Brücke, für den allerdings zunächst Baurecht zu schaffen ist.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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