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18.09.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Hartha

Die Stadt Hartha hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 243.099 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung einer Ufermauer sowie einer Straße zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es an der Muldenstraße zu großflächigen Schäden. Der Asphaltbelag wurde beschädigt beziehungsweise komplett zerstört. Die Straße wurde unterspült, so dass die Tragfähigkeit des Unterbaues nicht mehr gegeben ist. Eine Ablagerung mit Schlamm und Schwemmgut erfolgte in den Straßengäben. Der vorhandene Straßendurchlass weist Schäden auf. Der Schadensbereich umfasst eine Länge der Straße von circa 550 Meter. Zur nachhaltigen Schadensbeseitigung ist der grundhafte Ausbau der Straße in einer Breite von 3,50 Meter mit beidseitigem Bankette von 50 Zentimeter Breite und Mulden von einem Meter Breite geplant.

Infolge des Hochwassers 2013 wurde auch die Böschung an der Dorfstraße in Höhe Hausnummer 2b in Richtung Straße unterspült. Es kam zum Grundbruch der Böschung, der Hangbereich rutschte ab. Infolge dessen traten am bituminösen Fahrbahnrand Risse auf. Im Zuge des Wiederaufbaus soll die Böschung gesichert und die Fahrbahn der Dorfstraße saniert werden. Hierbei werden auch die nachgerutschten Böschungsbereiche abgetragen und das Bachbett von überschüssigem Bodenmaterial beräumt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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