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22.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Hartha

Die Stadt Hartha hat einen Förderbescheid über rund 277.296 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau von Durchlässen und Straßen im Unterdorf von Gersdorf am Schanzenbach zur Verfügung gestellt.

Durch das wild abfließende Wasser im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 entstanden extreme Schäden an der Straße „Am Schwarzenbach“. Die Fahrbahn wurde unterspült. Weiterhin wurde der Durchlass, der als Kreuzungsbauwerk zwischen der Straße am Schanzenbach und dem Schanzenbach dient, sehr stark beschädigt. Das Bauwerk wurde überspült und die Uferbereiche ausgespült. Der Sanierungsbereich der Straße erstreckt sich auf eine Länge von 195 Meter und beinhaltet den Abschnitt vom zu erneuernden Durchlass bis nach dem vorhandenen Durchlass. Im Vorfeld wurden Bäume gefällt, da sie im Dachprofil stehend, den Durchfluss behinderten. Als Ausgleich sind Ersatzpflanzungen vorgesehen. Der zu erneuernde Durchlass wird als Rahmendurchlass (Fertigteilrahmen) mit einer lichten Weite von zwei Meter und einer lichten Höhe von 1,2 Meter gebaut. Der Ersatzneubau wird mit Kappen, Flügelwänden und Geländer ausgeführt. Ein weiterer Durchlass befindet sich am Ende der Baustrecke der Straße. Dieser Durchlass bleibt erhalten. Hier ist vorgesehen, den Bachlauf so zu verändern, dass die vorhandenen „Knicke“ vor und hinter dem Bauwerk in hydraulisch günstigere Krümmungen verändert werden. Dadurch soll ein besserer Abfluss durch das Bauwerk erreicht werden. Die Fahrbahn wird mit frostsicherem Oberbau in einer Gesamtstärke von 60 Zentimeter und in der Bauweise mit Asphaltdecke hergestellt. Es wird beidseitig ein Bankett in einer Breite von 50 Zentimeter angeordnet.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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