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15.07.2020 - Gemeinsame Pressemitteilung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr und der Stadt Markkleeberg: Vorstellung des Kreuzungsumbaus B 2/S 46 im Technischen Ausschuss der Stadt Markkleeberg

Durch das LASuV wurde Ende Juni im Rahmen einer Sitzung des Technischen Ausschusses der Stadt Markkleeberg der aktuelle Stand des Vorhabens „B 2/S 46, Knotenpunktausbau südlich Leipzig“ vorgestellt. Ziel des Projektes ist, die bestehenden Defizite im Hinblick auf die Zustände der Bauwerke über die B 2 und über die Pleiße durch Ersatzneubauten zu verbessern und dabei die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen.

Vier verschiedene Varianten für den Umbau wurden seitens des LASuV untersucht und bewertet. Unter Abwägung der Vor- und Nachteile im Hinblick insbesondere auf Umweltaspekte, Wirtschaftlichkeit, Begreifbarkeit der Lösung, Abwicklung des Radverkehrs sowie Verkehrsführungsmöglichkeiten während der aufwendigen Bauphase stellte sich eine Lösung ähnlich des bisherigen Kreuzungskonzepts mit Parallelrampen und zwei Teilkreuzungen als Vorzugsvariante heraus.

Die Verkehrsflächen sowohl auf dem Bauwerk über die B 2 als auch beim Bauwerk über die Pleiße sollen dabei erheblich breiter gestaltet werden, um die aus Gründen der Leistungsfähigkeit erforderlichen zusätzlichen Fahrspuren einordnen zu können. Dazu sind jeweils zwei neue Brückenbauwerke über die B 2 und die Pleiße vorgesehen.

Die Stadt Markkleeberg teilt diese Grundsatzentscheidung und hat im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange Detailhinweise zur Vorzugslösung zugearbeitet, die dann Grundlage für die nächste Planungsstufe der Entwurfsplanung sind. Anschließend ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich, um Baurecht herzustellen, es schließt sich die Ausführungsplanung und die Vergabe der Bauleistungen an. Ein möglicher Termin für einen Baubeginn kann in der frühen Phase des Vorhabens noch nicht belastbar benannt werden.

„Die Stadt Markkleeberg begrüßt die Ausbaupläne des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr ausdrücklich. Der Abwägungsprozess zur Findung der Vorzugsvariante war sehr transparent und fachlich gut nachvollziehbar. Die Fahrbahnverbreiterung mit separaten Abbiegespuren wird die verkehrliche Situation in der Seeallee erheblich verbessern“, so Oberbürgermeister Karsten Schütze. „Zudem korrespondiert der Ausbau bei einer zukünftigen Erhöhung der Verkehrsbelegung auch mit einem eventuell notwendigen Ausbau der Kreuzung Seenalle/Hauptstraße“, so Schütze weiter.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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