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04.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Horka

Die Gemeinde Horka hat einen Förderbescheid über rund 220.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Reimsbrücke zur Verfügung gestellt.

Die "Reimsbrücke" im Zuge eines Wirtschaftsweges außerhalb der Ortslage Horka wurde als Einfeldbrücke im Jahr 1964 errichtet. Durch eine Bauwerksbesichtigung im Oktober 2013 wurde der bauliche und verkehrstechnische Zustand des Brückenbauwerkes als stark desolat eingeschätzt. Die Schäden und Mängel in diesem Bereich betreffen sowohl die Standsicherheit als auch die Dauerhaftigkeit und die Verkehrssicherheit. Durch Hochwasserereignisse wurden die Unterbauten stark beschädigt. Die Brücke soll auf Bohrpfählen gegründet werden und einen Fertigteil-Überbau (zweistegiger Plattenbalken) aus hochfestem Beton mit direkt befahrener Fahrbahnplatte erhalten. Die lichte Weite beträgt 10,5 Meter. Für die Flügel sind Winkelstützwandelemente vorgesehen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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