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24.06.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen hat einen Förderbescheid über rund 11.179 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Erneuerung eines Durchlasses an der Kreisstraße K 8272 zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 war das Durchlassbauwerk nicht mehr funktionsfähig. Mittels Kamerabefahrung wurde festgestellt, dass alle Rohre versetzt sind. Zusätzlich entstanden durch die Sturzflut massive Ausspülungen am Rohrauslauf. Der Schadensbereich wurde förderunschädlich bereits im August 2013 von Geröll und Ablagerungen beräumt. Der defekte Rohrdurchlass wurde zurückgebaut und durch einen neuen Stahlbetondurchlass ersetzt. Gleichzeitig wurden Ausspülungen am Rohrauslauf verfüllt, stabilisiert und verdichtet und Wasserbausteine in Beton versetzt. Anschließend wurde mit Mutterboden abgedeckt und Rasensaat aufgebracht.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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