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28.05.2020 - B 173, Erneuerung Südrampe zur S 286 bei Mülsen Lippoldsruh

Nach der Erneuerung der Nordrampe der B 173 zur S 286 bei Mülsen Lippoldsruh (s. Pressemitteilung zum Baubeginn) wird ab Dienstag, den 2. Juni, nun auch die Südrampe der B 173 zur S 286 vollgesperrt. Die gesamte Südrampe ist uneben und weist Fahrbahnschäden auf. Zur Verbesserung der Situation wurde kurzfristig die Sanierung vorbereitet.

Die Fahrbahn wird auf 160 Metern gefräst und neu asphaltiert. Bankette und Einbauteile werden angepasst. Randbereiche werden mit Gitterplatten stabilisiert. Schleifen für die Lichtsignalanlagen und die Markierung werden erneuert.

Die Umleitung erfolgt aus Richtung Zwickau über die B 93 in Richtung Crossen zur S 286 bzw. die B 93 und S 283 in Richtung A 72 zur S 286. Aus Richtung A 72 in Richtung Lichtenstein über die S 283, B 93 Zwickau und B 173 bzw. aus Richtung Crossen in Richtung Lichtenstein über die B 93 Zwickau und B 173. Auf der S 286 und der B 173 stehen im Bereich der Südrampe nur zwei Fahrspuren zur Verfügung. Die vorhandene Ampelanlage wird ausgeschaltet. Die Aktivierung der Umleitung erfolgt bereits am 29. Mai. Die Vollsperrung der Rampe wird dann am 2. Juni um 7 Uhr aktiviert.

Die Arbeiten können voraussichtlich bis 13. Juni abgeschlossen werden.

Die Kosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro. Sie werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und umsichtige Fahrweise auf den Umleitungen.

HINTERGRUND

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 100 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund zwei Drittel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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