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25.09.2020 - S 255, Fahrbahnerneuerung nördlich Zschocken, 2. Bauabschnitt

Am Dienstag, 29. September, beginnen die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Fahrbahnerneuerung nördlich Zschocken. Auf der Strecke der S 255 zwischen dem Abzweig nach Neuschönburg (beim Gasthof Promnitzer) bis zum Abzweig der alten S 246 nach Oelsnitz wird die Fahrbahn erneuert. Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt rund 1,9 Kilometer.

Im Zuge der Maßnahme wird der gesamte bituminöse Aufbau der Straße erneuert. In Teilbereichen wird als Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden gummimodifiziertes Bitumen eingebaut. Bereits im 2019 wurde im Bereich zwischen Heinrichsort und Gasthof Promnitzer der Belag erneuert (s. auch Pressemitteilung zum 1. Bauabschnitt vom 10. Mai 2019). Auch hier wurde teilweise gummimodifizierter Asphalt eingebaut.

In einem ersten Schritt werden die Arbeiten auf ca. 1,2 Kilometern Länge bis voraussichtlich 13. November durchgeführt. Nach der Winterpause ist dann noch einmal im April und Mai 2021 für die verbleibenden 650 Meter eine Sperrung vorgesehen.

Die Arbeiten finden unter Vollsperrung der Staatsstraße statt. Die Umleitung erfolgt über die S 246/Pflockenstraße und die S 256 über Oelsnitz/Erzgebirge.

Die Baukosten betragen rund 820.000 Euro. Sie werden vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert.

Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise auf der Umleitung.

HINTERGRUND
Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 184 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund drei Viertel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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