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30.06.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Döbeln

Die Stadt Döbeln hat weitere vier Förderbescheide über insgesamt rund 301.587 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Gebietswanderweges, die Sanierung der Staupitzstraße und der Fußgängerbrücke über die Freiberger Mulde sowie die Instandsetzung des Gehweges Theater-/Bahnhofstraße zur Verfügung gestellt.

Durch die Überflutung der Freiberger Mulde kam es auf zwei Teilabschnitten des Gebietswanderweges auf einer Gesamtlänge von 1.080 Meter zu ausgedehnten Schäden. Der gesamte, bisher wassergebundene Oberbau des Gehweges wurde großflächig beschädigt und teilweise völlig zerstört. Zudem wurden Teile des Unterbaus ausgespült. Damit einher ging die Zerstörung des Banketts zur Entwässerung des Weges. Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Weges ist der Ausbau des Weges in Asphaltbauweise geplant, um die Oberfläche vor weiteren Ausspülungen zu sichern. Die Linienführung des Gebietswanderweges bleibt weitestgehend erhalten. Eine geringfügige Verschiebung der bisherigen Ränder ist aufgrund der Ausbildung von Banketten möglich. Die Baumaßnahme soll bis Ende August dieses Jahres abgeschlossen sein.

Durch das Hochwasser der Mulde 2013 wurde der gesamte Innenstadtbereich der Stadt Döbeln (Muldeninsel) überflutet. Es kam hauptsächlich zu Aus- und Unterspülungen der Asphaltschichten und zu Aufweichungen der ungebundenen Tragschichten, so dass die erforderliche Tragfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Für den nachhaltigen Wiederaufbau des Platzes in der Staupitzstraße vor dem Fußgängersteg zur R.-Breitscheid-Straße wurden förderunschädlich bereits im April dieses Jahres auf einer Länge von 50 Meter die ungebundenen Tragschichten ausgetauscht, der Asphalt und Pflasterbelag einschließlich Borde ausgebaut und erneuert. Im Zuge der Baumaßnahme erfolgte auch die Erneuerung der defekten Straßenentwässerungseinrichtungen sowie eine Neuerrichtung der Rinnen und Straßenabläufe.

Die starken Strömungsverhältnisse führten zu Ausspülungen und Auskolkungen am Widerlager der Fußgängerbrücke unterstrom einschließlich des Bereiches unterhalb der Kontrolltreppe, was zu Setzungen der Treppe führte sowie zu Ausspülungen an der Flügelmauer oberstrom. Ebenfalls traten Aus- und Unterspülungen im Anschlussbereich der Rampe zum Geh-/ Radweg auf beiden Brückenseiten auf, welche zu Setzungen an den Fahrbahnübergängen führten. Die Flügelmauer oberstrom rechts wurde förderunschädlich bereits im Frühjahr 2014 instand gesetzt und hinterfüllt. Weiterhin erfolgte die Böschungsinstandsetzung. Die vorhandene Treppe am Widerlager wurde zurückgebaut und mit vorhandenem Material als Böschungstreppe mit elf Stufen wieder errichtet.

Im Kreuzungsbereich der Bahnhofstraße mit der Theaterstraße und im letzten Abschnitt der Bahnhofsstraße in Richtung Niedermarkt kam es durch die Strömungsverhältnisse beim Hochwasser zu Schäden an den Gehwegen, vor allem zu Ausspülungen von Granitplattenbelägen sowie von Klein- und Mosaikpflasterbereichen. Durch das Eindringen der Wasser- und Schlammmassen wurden die ungebundenen Tragschichten aufgeweicht und besitzen nicht mehr die erforderliche Tragfähigkeit. Im Rahmen der Schadensbeseitigung wurden ebenfalls förderunschädlich bereits bis Anfang März 2014 die ungebundenen Tragschichten ausgetauscht und die zerstörten Platten- und Pflasteroberflächen einschließlich Entwässerungsrinnen wieder hergestellt. Insgesamt wurde eine Fläche von circa 70 Quadratmeter im Gehweg Theaterstraße / Bahnhofstraße wieder hergestellt. Die Entwässerungsrinnen wurden dabei auf einer Länge von circa 20 Meter saniert. Im Bereich Bahnhofstraße zum Niedermarkt erfolgte der Neueinbau von Pflaster in den Gehwegen.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

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