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20.08.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Groitzsch

Die Stadt Groitzsch hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 193.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung Ortsanbindung der Ortsteile Gatzen und Löbnitz-Bennwitz zur Verfügung gestellt.

Durch die Starkregenereignisse und das daraus resultierende unkontrolliert abfließende Wasser wurde die Ortsanbindung des Ortsteiles Gatzen der Stadt Groitzsch beschädigt. Die ungebundene Tragschicht wurde aufgebrochen und ausgespült. Um eine sichere Nutzung des Weges wieder zu gewährleisten, ist eine grundhafte Instandsetzung mit Befestigung der Fahrspuren dringend erforderlich. Die Durchführung der Maßnahme ist für den Zeitraum von September bis Dezember 2015 geplant.

Ebenfalls durch die Starkregenereignisse wurde die Ortsanbindung des Ortsteiles Löbnitz-Bennwitz der Stadt Groitzsch beschädigt. Die Betonplatten wurden zum größten Teil unterspült und versetzt. Des Weiteren ist es aufgrund der Ausspülung zu vermehrter Schlaglochbildung gekommen. Um eine sichere Nutzung des Weges zu gewährleisten ist eine Sanierung der Fahrbahn dringend erforderlich. Die Durchführung der Maßnahme ist für den Zeitraum von Mai bis September 2015 geplant.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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