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04.06.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Bad Schandau

Die Stadt Bad Schandau hat einen Förderbescheid über rund 81.650 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Gehwegs entlang der Bundesstraße B 172 zur Verfügung gestellt.

Nach dem Rückgang des Hochwassers im Sommer 2013 wurden erhebliche Schäden am Gehweg entlang der Bundesstraße B 172sichtbar, durch die abschnittsweise die Nutzung unmöglich war. Bei den Schäden an den betroffenen Pflasterflächen handelte es sich hauptsächlich um Deckenverwerfungen und ausgespülte Fugen. Jedoch wurde teilweise der vollständige Oberbau einschließlich Pflaster aus-bzw. weggespült. Schachtabdeckungen, Schieberkappen und Einläufe wurden beschädigt bzw. höhenmäßig so verändert, dass eine Anpassung nötig war. Ausstattungsgegenstände und die öffentliche Beleuchtung wurden teilweise durch das Hochwasser beschädigt. Die Funktion als Gehweg war aufgrund der entstandenen Schäden abschnittsweise stark beeinträchtigt. Die Stadt Bad Schandau hat im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung förderunschädlich die Wiederherstellung bereits vorgenommen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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