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17.04.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Hartenstein

Die Stadt Hartenstein hat erneut einen Förderbescheid über nun rund 54.309 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Grünauer Weges zur Verfügung gestellt.

Auf der sandgeschlämmten Schotterdecke des „Grünauer Weges“ führte das konzentrierte Auftreten von wild abfließendem Wasser aus den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen zum Versatz der Seitengräben. Das plötzlich über die gesamte Fahrbahnbreite abfließende Wasser hinterließ tiefe Ausspülungen bis in den Tragschichtaufbau. Die Befahrbarkeit der Verkehrsanlage ist somit sehr stark eingeschränkt.

Der Sanierungsbereich erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von circa 285 Meter und unterteilt sich in zwei Teilabschnitte. Der erste Teilabschnitt mit einer von circa 145 Meter weist sehr starkes Längsgefälle auf. Aufgrund dessen wird es bei einer ungebundenen Deckschicht immer wieder zu Ausspülungen kommen. Deshalb ist die Bauweise mit Pflasterdecke vorgesehen. Diese Art der Befestigung stellt eine nachhaltige Schadensbeseitigung dar. Die Fahrbahnbreite beträgt drei Meter mit sich beidseitig anschließenden Banketten. Nach dem Aufreißen und Profilieren der verbleibenden ungebundenen Tragschicht und dem Einbau einer Sauberkeitsschicht auf Frostschutzmaterial erfolgt der Einbau von Betonverbundsteinpflaster auf Splittbett. Am Bauanfang des ersten Abschnittes wird die Entwässerung dahingehend geändert, dass der bestehende offene Straßengraben in Richtung Bahnhof weiter geführt wird und demzufolge im Einmündungsbereich „Zschockener Weg“ ein neuer Durchlass aus Stahlbeton erforderlich wird. Der Ein- und Auslauf wird mit Böschungsstücken hergestellt, mit Pflaster mehrreihig umpflastert und die Ein-und Auslaufbereiche mittels Steinschüttung gesichert. Ein weiterer Durchlass ist nach erfolgten Ausspülungen geschädigt. Für die ordnungsgemäße Ableitung von anfallenden Oberflächenwasser wird dieser erneuert und gleichzeitig tiefer gelegt. Der zweite Teilabschnitt erstreckt sich auf eine Länge von circa 140 Meter auf einer Breite von drei Meter. Hier erfolgt die Instandsetzung mit einer ungebundenen Decke. Nach dem Aufreißen und Profilieren erfolgt der Einbau einer Sauberkeitsschicht und einer gebundenen Deckschicht.

Die Baumaßnahme soll bis Ende Juni 2014 durchgeführt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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