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25.11.2013 - Landskron Brau-Manufaktur erhält touristische Unterrichtungstafeln an der A 4

Die Landskron Brau-Manufaktur erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 4 weist künftig in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Kodersdorf und Görlitz jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Landskron Brau-Manufaktur GmbH & Co. KG aus Görlitz zugestimmt.

„Die Landskron Brau-Manufaktur ist ein gutes Beispiel für einen soliden mittelständischen Betrieb in Sachsen, dessen Produkte sich deutschlandweit zunehmender Beliebtheit erfreuen, während das Unternehmen sich seine regionale Identität bewahrt hat“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Mit den neuen Hinweistafeln an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass sich Besucher für einen Abstecher in die Landskron Brau-Manufaktur entscheiden.“

Die Landskronbrauerei gehört zu den ältesten produzierenden Industriedenkmälern Deutschlands. Seit 1869 reift das Bier in unter Denkmalschutz stehenden Gewölbekellern in offener Gärung. Der Name der Brauerei leitet sich von dem Görlitzer Wahrzeichen – der Landeskrone – ab, die der höchste Punkt der Stadt Görlitz ist. Nach überlieferten handwerklichen Verfahren und ab 1991 nach dem deutschen Reinheitsgebot werden bis heute Pilsner, Weizen, Bock- und Schwarzbier sowie weitere auch regionale Sorten gebraut. Neben den Räumlichkeiten der Kulturbrauerei können Besucher mit Bierfiedler und Braumeister die urigen Gemäuer besichtigen und im Bräustübl an einer Bierprobe teilnehmen. Im Braumuseum der Direktorenvilla können Exponate aus mehr als 140 Jahren Unternehmens- und Biergeschichte bewundert werden.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist die Landskron Brau-Manufaktur GmbH & Co. KG als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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