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12.08.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Lichtenstein

Die Stadt Lichtenstein hat einen weiteren Förderbescheid über rund 148.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Weges hinter dem Stadtpark zur Verfügung gestellt.

Durch den Starkregen im Zusammenhang mit dem Hochwasser 2013 kam es im Bereich des Weges hinter dem Stadtpark zu größeren Hangabrutschungen des Steilhanges ober- und unterhalb des Wanderweges auf einer Länge von 30 Metern. Der Greinverbau ist komplett verschüttet bzw. abgerutscht. Die Stützfunktion dieses Verbaues ist somit nicht mehr gegeben. Zur Sanierung der abgerutschten Böschung ist eine Netzsicherung der Böschung vorgesehen. Die Sicherung erfolgt oberhalb des Weges. Im unteren Bereich werden die abgerutschten Erdmassen zum Böschungsfuß verzogen und es erfolgt eine Neumodellierung. Die umgestürzten Bäume werden beseitigt und die Bäume im Schadensbereich werden gefällt. Das anfallende Bodenmaterial soll möglichst vollständig im unteren Bereich des Hanges wieder eingebaut werden, sofern sie dazu geeignet sind. Nach der Geländeregulierung erfolgt eine Vernagelung und Überspannung mit einem dreidimensionalen hochfesten Maschengeflecht einschließlich Erosionsschutzmatte auf einer Fläche von 400 Quadratmetern. Auf der Erosionsschutzmatte erfolgt eine Anspritzbegrünung als Gehölzansaat. Der Weg wird nach Abtrag der losen Abrutschmassen um 1,5 Meter in den Hang hineinverlegt und als sandgeschlämmter Schotterweg neu hergestellt.
Zur langfristigen Erosionssicherung werden Aufforstungsmaßnahmen in unterschiedlichen Qualitäten in diesem Bereich vorgesehen. Zur Strukturbildung während der Anwachsphase erfolgt die Anordnung von Solitären und Hochstämmen. Ein Wildschutzzaun wird hergestellt.

Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr erfolgen. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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