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09.05.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Bobritzsch-Hilbersdorf

Die Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf hat einen Förderbescheid über rund 11.241 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung des Rad- und Wanderweges an der Juchhöh zur Verfügung gestellt.

Die Straße von der Juchhöh über das Schwarzwassertal zur Kirchstraße war mit sandgeschlämmter Schotterdecker ausgebaut. Sie wurde durch wild abfließendes Wasser infolge der Pegelerhöhung des Schwarzwassers durch das Junihochwasser 2013 überschwemmt und im Gefällebereich mittig und seitlich ausgespült. Die Maßnahme wurde förderunschädlich sofort durchgeführt, da einzelne Abschnitte unpassierbar waren und die Straße für die ansässigen Land- u. Forstwirtschaftsbetriebe unbedingt notwendig ist. Es erfolgte die Beräumung der zugespülten Gräben sowie eine Nachprofilierung der Bankette. Ausgespülte Bereiche der Schottertragschicht wurden erneuert und anschließend im Gesamtbereich wieder mit einer sandgeschlämmten Deckschicht versehen. Zur Kostenoptimierung kam teilweise vorhandenes Recyclingmaterial der Gemeinde zum Einsatz.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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