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25.04.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Nossen

Die Stadt Nossen hat einen Förderbescheid über rund 33.760 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Erschließungsstraße im Wohngebiet Augustusberg zur Verfügung gestellt.

Während der Erschließungsarbeiten für den 2. Bauabschnitt des Wohngebietes Augustusberg kam es zu großen Schäden durch die Starkniederschläge und den damit verbundenem wild abfließenden Wasser. Zum Zeitpunkt des Schadensereignisses war die vorher durch ein Agrarunternehmen bewirtschaftete Fläche nicht durch Pflanzen- oder Graswuchs befestigt. Dadurch kam es dazu, dass die Fläche aufgeweicht wurde und die Rohrgräben durchnässt waren. Es war eine Stabilisierung der Grabensohle für die Rohrauflage notwendig. Die Böschung zur Bundesstraße B 101 war durchnässt und in dessen Folge kam es zum Hangabrutsch. Außerdem musste das Schwemmgut im Baustellenbereich und im Bereich der B 101 beseitigt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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