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04.07.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Klipphausen

Die Gemeinde Klipphausen hat zwei weitere Förderbescheide über nun insgesamt rund 117.717 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von jeweils 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Stützmauer und der Radwegbrücke im Ortsteil Reppina sowie der Ortsverbindungsstraße Kleinschönberg - Constappel zur Verfügung gestellt.

Bei der Maßnahme handelt es sich zum Einen um die Instandsetzung eines Schadensbereichs an der Radwegbrücke des EIberadwegs über den Scharfenberger Bach im Ortsteil Reppina der Gemeinde Klipphausen. Im Zusammenhang mit dem Hochwasserereignis 2013 wurden nahe der Radwegbrücke Teile der Böschungen, der Ufermauern und des Brückenmauerwerks ausgespült. Zur Schadensbeseitigung sollen unter Berücksichtigung eventueller Auflagen aus der
erforderlichen naturschutzrechtlichen Genehmigung die beschädigten Bereiche saniert werden. Die ausgespülten Fugen des Brückenmauerwerks und der Flügelmauern werden neu verfugt, die beschädigten Uferböschungen werden mit Wasserbausteinen befestigt bzw. als Natursteinmauer ausgebildet.

Außerdem sollen zwei Schadensbereiche am Gewässer "Prinzbach" an der Ortsverbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Kleinschönberg und Constappel der Gemeinde Klipphausen beräumt und instand gesetzt werden. Die Schadensbereiche befinden sich nahe der Schiebockmühle im Ortsteil Kleinschönberg. Im Zusammenhang mit dem Hochwasserereignis 2013 wurden Natursteinmauern, Böschungs- und Fundamentbereiche aus- bzw. unterspült und zum Teil zerstört. Der Mauersockel der Uferstützmauer des Prinzbaches wurde im Prallbereich ausgespült und das Fundament freigelegt. Zur Schadensbeseitigung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit werden unter Berücksichtigung eventueller Auflagen aus der erforderlichen naturschutzrechtlichen Genehmigung beschädigte Bereiche der Natursteintrockenmauern einschließlich der Mauerkronen saniert. Ausgespülte Fugen des Brückenmauerwerks werden neu verfugt, die unterspülten Geländerfundamente werden freigelegt und stabilisiert. Die ausgespülten Bereiche des Mauersockels und der Fundamente der Uferstützmauer werden freigelegt, neu befestigt und mit in Beton versetzten Wasserbausteinen geschützt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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