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10.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Ostrau

*Der Landkreis Mittelsachsen hat heute einen weiteren Förderbescheid über insgesamt rund 59.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Kreisstraße 7510 / Zum Kreisel in Ostrau zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es auf der Fahrbahn durch wild abfließendes Wasser zu großflächigen Schäden. Es kam zu Unterspülungen und Asphaltaufbrüchen auf und neben der Fahrbahn. Die Bankette und Schnittgerinne wurden teilweise weggespült.

Die Schadensbeseitigung erfolgte als Sofortmaßnahme auf einer Länge von 188 Metern. Im Bereich der Fahrbahnränder wurden die Asphaltschichten entfernt und grundhaft wieder ausgebaut, die schadhafte Asphaltdecke wurde abgefräst und mit einer 4 Zentimeter dicken Asphaltdeckschicht (AC 11 DS) saniert. Die Entwässerungsrinnen wurden mit Kleinpflaster erneuert, die ausgespülten Bankette wurden mit Mineralstoffgemisch und Rasenansaat neu ausgebaut.

 

*Die Gemeinde Ostrau hat heute zudem einen weiteren Förderbescheid über insgesamt rund 17.400 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Fußgängerbrücke am Jahnatalradwegin Ostrau zur Verfügung gestellt.

Durch das Juni-Hochwasser 2013 wurde die Fußgängerbrücke am Jahnatalradweg / Feuerwehr stark beschädigt. Die Standfestigkeit war durch Hinterspülung gefährdet. Die Natursteinwiderlager waren unterhöhlt, die Steine lagen im Bachbett und stellten dort ein Abflusshindernis dar. Die Brücke war nicht mehr voll tragfähig. Das Bauwerk wurde zurückgebaut und durch einen Rohrdurchlass ersetzt. Die Betonschwellen wurden abgetragen. Die Widerlager und Geländer wurden zurückgebaut. Der Sohlbereich wurde ausgehoben und das Rohrauflager vorbereitet. Es wurde ein Durchlass mit einer Gesamtlänge von 12 Metern und einem Durchmesser in DN 1200 Beton verlegt. Am Ein-und Auslauf wurde jeweils ein Böschungsstück gesetzt und mit Natursteinen umpflastert. Die Zufahrt zur Baustelle wurde in sandgeschlämmter Schotter befestigt.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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