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18.08.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Mühlental

Die Gemeinde Mühlental hat einen Förderbescheid über rund 127.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Erneuerung eines Brückendurchlasses am Schlossweg in Marieney zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten sollen bis zum Herbst 2014 fertiggestellt werden.

Durch das wild abfließende Wasser des Würschnitzbaches im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 wurde der aus zwei Rohren bestehende Durchlass sehr stark beschädigt. Es kam zu Ausspülungen am Brückenbauwerk. Treibgut versperrte den Abfluss und führte zum Aufstau. Durch den Aufstau wurde der Weg in diesem Bereich stellenweise weggespült. Es wird ein Rahmendurchlass mit Stahlbetonrechteckprofilen auf eine Flachgründung versetzt. Die lichte Weite beträgt 2 Meter und die lichte Höhe 1 Meter. Es werden Böschungsstücke bestehend aus seitlichen Flügelwänden gesetzt. Die Gesamtlänge des Ersatzneubaues beträgt 12 Meter. Für die Gewässersohle im Bauwerksbereich ist die ökologische Durchgängigkeit herzustellen. Ober- und unterstrom wird eine Herdschwelle aus Beton errichtet. Anschließend wird ein Kolkschutz mit Steinschüttung aus Wasserbausteinen eingebracht. Zur Abdichtung der Fertigteile wird eine Bitumenschweißbahn mit Versiegelung und Schutzbeton vorgesehen. Die Herstellung des Weges über dem Bauwerk erfolgt in sandgeschlämmter Schotterdecke mit 5 Zentimeter Deckschicht, 25 Zentimeter Schotter und 35 Zentimeter Frostschutzschicht. Die Breite des Weges beträgt 4 und die Länge 10 Meter zuzüglich der Angleichsbereiche. Als Absturzsicherung wird ein Holmgeländer vorgesehen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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