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28.05.2014 - Bund und Freistaat fördern erneut mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Hainichen

Die Stadt Hainichen hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 117.683 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für Sanierungen an der Berthelsdorfer Straße zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es zu einer Aus- und Unterspülung der Berthelsdorfer Straße zwischen Hausnummer 108 und 125 und damit zu einer Schädigung der Fahrbahn. Die oberflächige Rissbildung, welche sich ausgeprägt in den unterspülten Randbereichen zeigt, ist auch im Bereich der gesamten Fahrbahn festzustellen. Die Bankette wurden ausgespült und die Böschung abgetragen. Als Sofortmaßnahme wurden ausgespülte Böschungen und Straßenränder sowie Bankette wieder verfüllt. Die Böschungen wurden mit Wasserbausteinen neu aufgesetzt. Zum nachhaltigen Wiederaufbau ist eine Sanierung der gesamten Fahrbahndeckschicht geplant. Nach einem lokalen Austausch geschädigter Asphalttragschichten in den Randbereichen ist vorgesehen, die Asphaltdeckschicht komplett zu erneuern. Der Schadensbereich erstreckt sich auf eine Fahrbahnlänge von circa 800 Meter. Die Baumaßnahme soll bis Ende Juni 2014 abgeschlossen sein.

Durch den Übertritt der Striegis wurde der Asphaltbelag der Berthelsdorfer Straße im Bereich der Hausnummer 50 bis zur Einmündung in den Siedlungsweg auf einer Länge von 350 Meter unterspült, aufgeworfen und abgebrochen. Die zum Schutz des Straßenbereiches an einer Flussbiegung der Striegis auf einer Länge von circa 28 Meter errichtete Uferbefestigung/Gabionenwand wurde infolge der Wassermassen nahezu komplett zerstört. Die entstandenen lokalen Schäden im Straßen- und Straßenrandbereich wurden im Rahmen von Sofortmaßnahmen weitgehend repariert. Als Notsicherung wurde die Böschung bereits mit einer Steinpackung stabilisiert. Der erneute Aufbau einer Gabionenwand ist nicht ratsam, da eine senkrechte Konstruktion den Durchflussquerschnitt mehr einengt als eine geböschte Ausführung. Die Baumaßnahmen sollen zwischen März und April 2015 durchgeführt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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